28.01.2009
Motorradmuseum Eggenburg

Im letzten Jahr

Die Friedrich Ehn-Sammlung im Motorradmuseum Eggenburg geht in ihr letztes Jahr. Grund dafür sind Unstimmigkeiten zwischen der Gemeide Eggenburg und dem Eigentümer Prof. Friedrich Ehn.

Auch 30-jährige Ehen können geschieden werden: So auch passiert zwischen der Stadtgemeinde Eggenburg und Prof. Fritz Ehn, Motorrad-Sammler aus Leidenschaft. 1980 zwischen dem Berufsschullehrer und Motorrad-Fachjournalist und dem damaligen Bürgermeister auf Handschlagbasis gegründet, wurde am Tag vor dem Nationalfeiertag 1982 ein Museumsvertrag über „Das österreichische Motorrad-Museum, Sammlung Friedrich Ehn“ abgeschlossen.

Nach über zwanzig Jahren friktionsfreier Zusammenarbeit begann das Verhältnis nach einem Bürgermeisterwechsel zu kriseln. Dach- und Dachrinnensanierung waren vorerst der Stein des Anstoßes, der Abzug der beiden auf Gemeindekosten beschäftigten Mitarbeiter schließlich Grund für die Beendigung des Vertrages. Im Kündigungsjahr 2009 bleibt das Museum vom 1. April bis 31. Oktober an Samstagen, Sonn- und Feiertagen geöffnet – was dann passiert steht noch in den Sternen. Das Angebot, die Sammlung zu kaufen, wollte die Stadtgemeinde bislang jedenfalls nicht annehmen.


Bald nicht mehr in Eggenburg zu bewundern: PUCH-Modelle bis zum Jahr 1940

Bild: Ehn Sammlung

 

www.motorradmuseum.at

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