26.02.2010
Opel Ampera

Hochspannung für den Genfer Autosalon

Zum ersten Mal Strom gezapft hat der Prototyp des Serien-Ampera von Opel an der neuen Ladestation der Rüsselsheimer Unternehmenszentrale. Das Elektrofahrzeug nutzt die Energie der Lithium-Ionen-Batterie (16 kWH) für seine Fahrt von Rüsselsheim zum Genfer Automobilsalon.

Am Steuer wird Gherardo Corsini sitzen, Director Electric Vehicle Implementation. "Ich freue mich darauf, auf der Jungfernfahrt unseres ersten Ampera-Prototyps möglichst viele Kilometer zurückzulegen", sagt Corsini. "Mit den 370 Nm Drehmoment unter meinem rechten Fuß verspricht es eine interessante und nahezu lautlose Fahrt nach Genf zu werden."
Wenn nach rund 60 km die Batterien entladen sind, startet der Verbrennungsmotor an Bord des Ampera und erzeugt Strom, der die Räder für den Rest der Fahrt antreiben wird.

Der Opel Ampera bei seiner Initialzündung an der Rüsselsheimer Ladestation

Bild: GM Corp.

 

Ein nur mit einer Batterie als Energiequelle ausgerüstetes Elektroauto benötigt eine Ladestation, an der die leere Batterie für mehrere Stunden aufgeladen werden muss, bevor die Fahrt weitergehen kann. Im Gegensatz dazu ermöglicht der Ampera emissionsfreie elektrische Mobilität ohne die Einschränkungen herkömmlicher Elektrofahrzeuge. Er fährt nahtlos und ohne Unterbrechung mehr als 500 km weit, bevor er zum Laden an eine normale Haushaltssteckdose angeschlossen beziehungsweise mit Kraftstoff betankt werden muss.
Die Langstreckenfahrt des Prototyps von Rüsselsheim nach Genf zeigt eindrucksvoll, dass der Viersitzer ein vollwertiges Erstfahrzeug ist, das den Nutzer jederzeit überall hinbringt. Der Start der Serienproduktion des Opel/Vauxhall Ampera ist für Ende 2011 geplant.

Den ersten Langstreckentest des Ampera im Alltagsbetrieb begleitet Opel ab 28. Februar mit einem Blog im Internet.

opel.posterous.com
twitter.com/opelblogs

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