29.04.2015
Motorensymposium

Autoindustrie setzt große Erwartungen in kleine Motoren

Der Trend zu Autos mit kleinen, effizienten und agilen Triebwerken hält an. Das Internationale Wiener Motorensymposium, zu dem Spitzenmanager der Automobilindustrie, führende Techniker und Wissenschaftler aus der ganzen Welt erwartet werden, wird den Nachweis erbringen.

"Das Fest keiner Motoren geht weiter", erklärt Univ.-Prof. Dr. Hans Peter Lenz, Vorsitzender des Österreichischen Vereins für Kraftfahrzeugtechnik (ÖVK) und Organisator des heuer bereits zum 36. Mal stattfindenden Symposiums. Die hochrangig besetzte Tagung ist für 7. und 8. Mai 2015 im Kongresszentrum der Wiener Hofburg angesetzt. 1.000 Experten nehmen daran teil.

Rund 1.000 Motorexperten kommen jährlich nach Wien
Bild: Hofburg Vienna  

Prof. Lenz: "Namhafte Autohersteller werden in Wien mit höchster Akribie entwickelte Ottomotoren im Hubraumbereich unter 1,5 l präsentieren. Aufladung, Direkteinspritzung und Zylinderabschaltung können selbst beim Dreizylindermotor noch Vorteile bringen. Auch bei neuen Dieselmotoren weisen die Hubräume nach unten, so kann etwa ein modernes 1,6-l-Aggregat ohne Leistungseinbuße durchaus einen 2,2-l-Motor ersetzen."

Im Fokus der Tagung steht der Antriebsstrang in seiner Gesamtheit. "Wenn es überhaupt eine Alternative zu den heutigen Verbrennungsmotoren gibt, liegt diese beim Plug-in-Hybrid," so Prof. Lenz. "Hier wird mit relativ kleinem Aufwand elektrisches Fahren ermöglicht, ohne auf Reichweite verzichten zu müssen, und auch ohne elektrische Aufladung ist Fahren möglich. Allerdings wird ohne gesetzlichen Druck kein Kunde bereit sein, den Mehraufwand zu tragen."

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