27.05.2014
Positive Entwicklung

Bosch baut Aktivitäten in Österreich aus

Neben Ausgaben für Forschung und Entwicklung von mehr als 90 Millionen Euro stellte Bosch in Österreich zusätzliche Ingenieure ein.

Damit beschäftigt das Unternehmen an den Standorten Wien, Linz und Hallein derzeit rund 700 Mitarbeiter im Entwicklungsbereich. Bosch hat in Österreich seit 2013 neue Entwicklungsprojekte: So wurden die Ingenieure in Linz mit der Entwicklung von Gaseinblasventilen für Großmotoren beauftragt, und die Funktions- und Softwareentwicklung für Motorsteuerungen für Motorräder übernahmen innerhalb der Bosch Engineering GmbH die Entwickler am Standort Wien.  

Dipl.oec. Klaus Huttelmaier, Alleinvorstand der Robert Bosch AG und Repräsentant der Bosch-Gruppe in Österreich sowie Regionalverantwortlicher für Mittelosteuropa
Bild: Bosch/APA/Schedl  

Auch eine neue Zentrale hat die Bosch-Gruppe in Österreich im Vorjahr bezogen. Dabei wurden vier Standorte in einem State-of-the-Art-Gebäude in Wien zusammengefasst. „Mit der neuen Zentrale legt Bosch ein klares Bekenntnis zum Standort Österreich und Wien ab“, bekräftigte Huttelmaier. „Wir haben dort auch ausreichend Platz, um das Wachstum der nächsten Jahre sicherzustellen.“ Neben den Zentralfunktionen – auch für den mittel- und osteuropäischen Raum – sind am neuen Standort Gebäude Verwaltungs-, Vertriebs- und Entwicklungsbereiche angesiedelt.   

Umsatzwachstum erwartet

Bosch erwartet in Österreich für das laufende Jahr eine positive Geschäftsentwicklung. Dies gab Dipl.oec. Klaus Huttelmaier, Alleinvorstand der Robert Bosch AG und Repräsentant der Bosch-Gruppe in Österreich sowie Regionalverantwortlicher für Mittelosteuropa, beim Jahres-Pressegespräch in Wien bekannt. „Wir forcieren unser klassisches Geschäft und erschließen neue Geschäftsfelder. In der vernetzten Welt profitieren wir dabei von unserem breiten Technik- und Branchenwissen“, sagte Huttelmaier.

www.bosch.at