27.09.2013
Formel 1

Brembo im Niki Lauda-Film

Brembo war Partner in „Rush, alles für den Sieg“, dem lang erwarteten Film über die große Rivalität der Formel 1-Piloten James Hunt und Niki Lauda.

Der Film zeigt die Zeit in der Formel 1-Geschichte, in der Brembo sein Debüt als Bremsenlieferant für Ferrari gab. Es war 1975, als sich Brembo auf dem Terrain der Königsklasse des Motorsports etablierte und erstmals die Scuderia Ferrari mit Bremsscheiben belieferte.  In dieser Saison pilotierten Clay Regazzoni und Niki Lauda die Boliden aus Maranello, und Niki Lauda, in der Saison Weltmeister, machte das Formel 1-Debut von Brembo zu einem wahren Triumph. Zwei Jahre danach, 1977, wiederholte Lauda seinen Erfolg in der Fahrerweltmeisterschaft – wieder mit Brembo Bremsen. Von der packenden Formel 1-Saison 1976 erzählt der Film „Rush, alles für den Sieg“. In jener Saison war der mit Brembo Bremsen bestückte Ferrari von Lauda Hauptakteur in einem der ereignisreichsten Kapitel der ohnehin spektakulären Formel 1-Geschichte. Seither beliefert Brembo den Autobauer aus Maranello ununterbrochen, und im Laufe der Jahre wurden schrittweise auch die anderen wichtigen Teams mit Brembo Bremsanlagen ausgestattet. Brembo gewann insgesamt 18 Fahrer- und 23 Konstrukteurs-Weltmeistertitel und wurde so ein Teil der Formel 1-Geschichte. Deshalb waren die Filmproduzenten der Ansicht, dass Brembo bei einem historischen Film über die Formel 1 nicht fehlen dürfe.

Brembo ist im Film "Rush, alles für den Sieg" zu sehen
Bild: Brembo  

„‘Rush, alles für den Sieg‘ zeigt eine ganz andere Formel 1 als die, die wir heute kennen“, meint Alessio Bonzanni, Brembos erster Ingenieur für den Rennsport. „Damals durften wir direkt am Fahrzeug arbeiten. Ich baute alle Bremsbeläge aus, vermaß und prüfte die Verschleißvorsprünge für das Rennen. Ich montierte neue Teile und man überließ mir die Verantwortung für die Montage der Bremsanlage, auch deshalb, weil damals der Motor ständig ausgetauscht wurde. Durch den Ausbau der Hinterachse mussten die Bremsen jeweils neu entlüftet werden. Unsere Zusammenarbeit mit der Scuderia war durch bestes Einvernehmen mit dem Teamchef geprägt und wir zogen alle an einem Strang.“

In der WM-Saison 1976 waren die Fahrzeuge von Niki Lauda und Clay Regazzoni die einzigen, die mit Brembo Bremsen ausgestattet waren. Das Unternehmen hatte damals 146 Mitarbeiter und erzielte einen Jahresumsatz unter 1,5 Mio. Euro. Heute beliefert Brembo fast die Hälfte der aktuellen Formel 1-Teams. Inzwischen beschäftigt das Unternehmen 7.000 Mitarbeiter und hat 2012 1.388,6 Mio. Euro umgesetzt.

www.brembo.com