22.02.2017
Seat

Eigener Stand am Mobile World Congress

Seat wird auf dem kommenden Mobile World Congress in Barcelona (27. Februar - 2. März 2017) sein ganzes digitales Potenzial enthüllen. Das Unternehmen, das zum dritten Mal in Folge an dem Kongress teilnimmt, präsentiert sich zum ersten Mal mit einem eigenen Stand.

Konnektivität, die Seat ID als Zugang zum digitalen Ökosystem der Marke, ein Elektro-Prototyp und Vorträge von Experten für neue Technologien werden die Hauptthemen der Marke auf dem Kongress sein. Die Präsentationen finden in Halle 3 des Veranstaltungsortes statt.
 
Der Hauptbereich des Standes wird mit einem Simulator ausgestattet.  Seat zeigt so seine neuesten Technologien, die als Türöffner zu einer neuen Form der Interaktion zwischen dem Auto, dem Fahrer und ihrer Umgebung fungieren. Mit dem Ziel, ein Vorreiter in der Fahrzeugkonnektivität zu werden, schafft das Unternehmen ein ganzheitliches digitales Ökosystem. Über dieses wird auf die Seat ID zugegriffen. So will das Unternehmen die Nutzererfahrung anpassen und verbessern.

 
Nach der Konfiguration des Mobiltelefons können Besucher des Seat Standes am Steuer eines Seat Simulators Platz nehmen und auf einem 88-Zoll-Bildschirm die Applikationen und On-Demand-Funktionen erleben, an denen die Marke derzeit arbeitet. Ein vorausschauender Assistent hilft Fahrern, ihr Zeitmanagement zu optimieren, antizipiert ihre Bedürfnisse und bietet in diesem Kontext automatisch verschiedene Handlungsoptionen an. Features wie Real-Time-Verkehrsprognosen, Zwischenstopp-Empfehlungen (Restaurants, Geschäfte, Dienstleistungen, etc.) und Vorschläge zu Zeitplanänderungen sind in dem digitalen Ökosystem, das die Marke entwickelt, ebenfalls integriert. Bis alle diese Anwendungen in das Fahrzeug integriert sein werden, wird Seat diese Funktionen über einen Dongle anbieten. Das Gerät ermöglicht, Fahrzeuge mit Konnektivitätsdiensten zu versorgen, die nicht für die Unterstützung digitaler Technologien ausgelegt sind. Das gilt für jene Fahrzeuge, die vor allem in der Vergangenheit verkauft wurden. Auf diese Weise können Fahrer älterer Autos ebenfalls diese Technologien erleben, noch bevor das entsprechende  Fahrzeug verfügbar sein wird.


 
Elekto-Prototyp


Neben den Entwicklungen bezüglich der Konnektivität präsentiert Seat auch einen Elektro-Prototyp beim Mobile World Congress. Das Fahrzeug wird dazu genutzt, die Möglichkeiten neuer Technologien für ein Shared-Car-Konzept in Barcelona auszuloten. Tatsächlich implementiert Seat in den nächsten Wochen mit diesem Auto in der Stadt ein Car-Sharing-Pilotprojekt für Mitarbeiter. Nutzer werden mit Hilfe einer digitalen Zugangstechnologie, die für kollaborative Ökonomieumgebungen entwickelt wurde, auf den Service zugreifen. So lässt sich der physische Schlüssel durch das Mobiltelefon ersetzen.

 

Der Seat-Stand (B14) wird in Halle 3 zu finden sein
Bild: Porsche-Medienservice  


 
Seat Vorträge


Der dritte Bereich des Seat Messestands widmet sich den Seat Vorträgen. Das Programm beinhaltet verschiedene Referate, in denen die Redner die Rolle der Konnektivität sowie Technologie im Rahmen von Mobilität und der Automobilindustrie diskutieren. Ein offener „Speak Easy“-Bereich nimmt sich den Themen Mobilität und neue Geschäftsmodelle an. Zu den Teilnehmern gehören renommierte Experten wie Johann Jungwirth, Digital Officer der Volkswagen AG, Vicent Rosso, Geschäftsführer von BlaBlaCar Spanien, Professor Enrique Dans der IE University und Max Krasnykh sowie Nadav Zohar von Gett.
 
Neben diesen Rednern nehmen ebenfalls die Mitglieder des Seat Easy Mobility Teams sowie die unternehmenseigene Arbeitsgruppe, die sich mit Zukunftslösungen in Hinsicht auf Digitalisierung und R&D, Kundenerlebnis und neue Geschäftsfelder beschäftigt, teil. Das Team bereitet das Unternehmen auf die Herausforderungen vor, die in den nächsten Jahren durch Elektrisierung, Digitalisierung, neuartige Mobilitätsservices und das Connected Car entstehen werden. Vor Ort erklären sie, was Seat in diesen Bereichen unternimmt. In diesem Zusammenhang stellen auch einige der Start-ups, mit denen Seat zusammenarbeitet, um Zukunftstechnologien zu entwickeln, ihre Projekte auf der Präsentationsfläche des Messestands vor.