13.03.2014
Bosch und TU Wien

Innovationspreis für Regelungstechnik

Die Technische Universität Wien und Bosch arbeiten gemeinsam daran, komplexe Ideen aus der Regelungstechnik weiterzuentwickeln und dann auf konkrete technische Problemstellungen anzuwenden.

Die Gruppe Regelungstechnik der Forschung und Vorausentwicklung von Bosch arbeitet seit nunmehr sieben Jahren mit dem Institut für Automatisierungs- und Regelungstechnik der TU Wien unter der Leitung von Univ.-Prof. Dr.  Andreas Kugi zusammen. „Jedes unserer gemeinsamen Projekte hat mindestens eine Erfindungsmeldung herausgebracht“, stellt DI Franz Raichle, Gruppenleiter bei Bosch, fest. Um die Mitarbeiter, die an Erfindungsmeldungen beteiligt sind, speziell zu honorieren, wurde der Bosch Innovationspreis für Regelungstechnik ins Leben gerufen.

(v.l.) Dr. Daniel Seiler-Thull, Senior Projekt Manager bei Bosch, Univ.-Prof. Dr. Andreas Kugi, Leiter des Instituts für Automatisierungs- und Regelungstechnik der TU Wien, die Preisträger DI Andreas Pfeffer und DI David Faustner sowie DI Franz Raichle, Gruppenleiter bei Bosch
Bild: TU Wien/Aigner  

Die beiden Arbeiten, die nun von Bosch ausgezeichnet wurden, befassen sich mit hydropneumatischen Hybridfahrzeugen. DI David Faustner beschäftigte sich in seiner Diplomarbeit mit der Frage, wie ein solcher Hybridantrieb am besten gesteuert und elektronisch geregelt werden kann. Der Kern der Antriebsregelung, die Bosch nun einsetzt, wurde von ihm entwickelt. DI Andreas Pfeffer untersuchte in seiner Dissertation, wie man die Energiemenge im hydropneumatischen Speicher hochgenau bestimmen kann. Eine direkte Messung wäre zu teuer, weshalb eine Schätzstrategie entwickelt wurde, die ohne diese Messung funktioniert und dabei eine sehr geringe Rechenzeit benötigt.