27.04.2016
Lobau

Lukoil eröffnete neue Produktionsstätte in Wien

Am 26. April wurde die neue Zentrale von Lukoil Lubricants Europe in der Wiener Lobau feierlich eröffnet.

Der private russische Mineralölkonzern baut damit Wien weiter zur wichtigsten Drehscheibe für seine internationalen Aktivitäten aus. Neben Prof. Harry Kopietz (Wiener Landtagspräsident), DI Walter Ruck (Wiener Wirtschaftskammerpräsident), Dr. Johannes Jarolim (Nationalratsabgeordneter) und Mag. Ruth Becher (Nationalratsabgeordneter) nahmen zahlreiche Mitglieder des Lukoil-Management-Boards sowie des Aufsichtsrats mit Vertretern hochrangiger russischer und internationaler Wirtschaftspersönlichkeiten an der Eröffnung teil.
 
Vagit Alekperov, Präsident von OAO Lukoil (Moskau), sieht hinter den Investitionen in die Wiener Lobau eine wichtige strategische Entscheidung: „Unsere Produkte stehen für Premium-Qualität. Diesen Qualitätsanspruch nehmen wir sehr ernst und stellen uns der Verantwortung und investieren auch in die Zukunft. Die Modernisierung der Schmiermittel-Produktionsstätte in Wien ist eine Investition in einen integrierten Komplex mit einer Vielzahl an technologischen Vorteilen.“ Zusätzlich legt Lukoil durch den Ausbau der Wiener Produktionsstätte einen weiteren wichtigen Grundstein für die Erweiterung seiner Europa-Präsenz. „Wir wollen die bestmögliche logistische Grundlage für den Transport und die Lagerung von Grundölen und Endprodukten schaffen. Zusätzlich können wir unsere Produktion flexibler gestalten und so noch mehr auf die Bedürfnisse unserer europäischen Kunden und deren Standards eingehen“, so Alekperov.

(v.l.) Prof. Harry Kopietz (Landtagspräsident), DI Walter Ruck (Präsident Wirtschaftskammer Wien), Gerald Kaspar (Marketing Manager Lukoil Lubricants), Valery Grayfer (Lukoil-Aufsichtsratvorsitzender), Maxim Donde (Generaldirektor Lukoil Lubricants)

Bild: Lukoil Lubricants  

Seit der Übernahme im Jahr 2014 durch die Lukoil Lubricants Austria wurde massiv in die Standortabsicherung und in den technischen Ausbau investiert. Das Kernstück des Ausbaus sind eine schwimmende Schiffsanlegestelle und Ölübernahmestation, die Errichtung von mehreren Lagertanks und der Umbau von bestehenden Lager- in Produktionstanks. So werden nicht nur die bisherigen Kapazitäten mehr als verdoppelt, sondern jetzt können auch Schiffe be- und entladen werden. 

„First Fill – Made in Austria“

Die Innovationen im Produktionsbetrieb eröffnen Lukoil die Grundlage für das so genannte „First Fill“-Geschäft in Wien, also die Grundausstattung von neuen Automobilen mit Motoröl. Diese Öle sollen künftig in Österreich produzieren werden. Für Lukoil bietet sich die Produktionsstätte in Wien aus mehreren Gründen als besonders vorteilhafter Standort an. „Die Zulieferung per Binnenschiff ermöglicht eine Einsparung von 500 Tonnen CO2 allein im ersten Jahr. Darüber hinaus unterliegt die moderne Bauweise der Produktionsstätte höchsten Umweltstandards, die von anderen europäischen Herstellern derzeit nicht geboten werden können. Die künftige Möglichkeit einer direkten Umladung vom Binnenschiff auf die Bahn machen Wien zusätzlich zu einem potentiellen Dreh- und Angelpunkt für Lukoil in Zentral- und Westeuropa“, erklärt Maxim Donde, Generaldirektor Lukoil Lubricants.