13.06.2014
Bosch

Neues Headquarter in Wien

Bosch hat am 13. Juni offiziell das neue Österreich-Headquarter im dritten Wiener Gemeindebezirk eröffnet. Von Wien aus werden die Bosch-Aktivitäten in Österreich und weiteren 13 Ländern in Mittelosteuropa gelenkt.

Neben den Headquarterfunktionen für Österreich und Mittelosteuropa sind am neuen Standort im dritten Bezirk Verwaltungs-, Vertriebs- und Entwicklungsbereiche angesiedelt.

(v.l.) Bosch-Österreich-Chef Klaus Huttelmaier, Famot-Geschäftsführer Karl Huemer, und Helmut Stuphann, Vertriebsleiter Bosch Automotive Aftermarket Österreich

Bild: WEKA/aü  

„Bosch betreibt in Wien wichtige Entwicklungs-Kompetenzzentren der Kraftfahrzeugtechnik", sagt Bosch-Österreich-Chef Klaus Huttelmaier. So werden Motorsteuergeräte für Diesel- und Benzinmotoren für Pkw entwickelt. Zudem erfolgt die Software- und Funktionsentwicklung für Elektroautos und sogenannte Brückentechnologien wie Hybrid und Range Extender ebenfalls in Wien. Rund 500 der insgesamt 800 Mitarbeiter in Wien sind im Entwicklungsbereich tätig. „Innovative Betriebe schaffen und sichern Arbeitsplätze und sind eine wichtige Grundlage für wirtschaftlichen Erfolg und Wettbewerbsfähigkeit eines Standortes", betont Prof. Harry Kopietz, Erster Präsident des Wiener Landtages. „Wir Wienerinnen und Wiener sind stolz darauf, dass das internationale Technologie- und Dienstleistungs-unternehmen Bosch seine Zentrale für Österreich und Mittelosteuropa in unserer Stadt betreibt." Im Jahr 2013 investierte die Robert Bosch AG mehr als 90 Millionen Euro in Forschung und Entwicklung und stellte zusätzliche Entwickler ein. „Und wir suchen noch weitere 50 Ingenieure", so Huttelmaier.

Stahlgruber-Geschäftsführer Hermann Kowarz (l.) und Helmut Stuphann

Bild: WEKA/aü  

Auf 21.500 m2 bietet das State-of-the-Art-Gebäude optimale Rahmenbedingungen für kreatives und effizientes Arbeiten und den nötigen Platz für künftiges Wachstum. Zudem verfügt das Haus über Energieeffizienzstandard A und ist ein sogenanntes „Blue Building". „Blue Building ist die Weiterentwicklung des Green Building. Dabei stehen vor allem die Nutzer, die Menschen im Mittelpunkt", erläutert Huttelmaier. So hat Bosch am neuen Standort ein hauseigenes Betriebsrestaurant, eine attraktive Cafeteria und einladende Kommunikationszonen eingerichtet. „Der Bezug der neuen Zentrale ist ein klares Bekenntnis zu Wien. Und durch die Menschen, die sich mit ihrem Können und ihrer Verbundenheit zum Unternehmen täglich engagieren, wird daraus eine dauerhafte Erfolgsgeschichte", so Huttelmaier.

(v.l.) Prof. Harry Kopietz, Erster Präsident des Wiener Landtages, Klaus Huttelmaier, Burgtheater-Direktorin Karin Bergmann-Blau und Dr. Thomas Königstorfer, kaufmännischer Geschäftsführer Burgtheater. Bosch ist Sponsor der weltberühmten Bühne an der Wiener Ringstraße

Bild: WEKA/aü  

Am Eröffnungstag wurde allen Gästen, darunter natürlich viele wichtige Vertriebspartner, ein eindrucksvoller Einblick in die Welt von Bosch, vor allem die Arbeitswelt von Bosch in Wien geboten. Ein Rundgang durch den Standort mit zahlreichen Stationen zeigte „Technik zum Anfassen". Neben Fahrerassistenzsystemen und flugzeugspezifischen Anwendungen gab es auch imposante Einsichten in die Entwicklungsbereiche. Zum Beispiel konnte man die Halle zur Prüfung der elektromagnetischen Verträglichkeit von Motorsteuergeräten besichtigen. Auch die neuen Schulungsräumlichkeiten von Bosch Thermotechnik wurden vorgestellt.

(v.l.) Industriellenvereinigung-Generalsekretär Mag. Christoph Neumayer und Miba-Vorstandsvorsitzender F. Peter Mitterbauer

Bild: WEKA/aü  

Helmut Stuphann (Mitte) mit Karl Mattes und Herbert Wessely, beide Trost Auto Service Technik

Bild: WEKA/aü  

(v.l.) Ing. Peter Feichtenberger, Facility Manager Bosch, und „Motoren-Experte“ Univ.-Prof. Dr. Bernhard Geringer, TU Wien

Bild: WEKA/aü  

An insgesamt sieben Stationen zeigte Bosch „Technik zum Anfassen“

Bild: WEKA/aü

 

 

(v.r.) Helmut Stuphann mit Ing. Erich Brodinger, Brodinger GmbH, und dessen Gattin

Bild: WEKA/aü  

 

www.bosch.at