10.07.2013
Automobilimporteure

Trotz rückläufigem Pkw-Markt positive Aussichten

Die österreichische Automobilwirtschaft sieht trotz der im ersten Halbjahr 2013 gegenüber dem Vorjahr um 8,4 % zurückgegangenen Zahl an Pkw-Neuzulassungen positiv in die Zukunft.

Die Zulassungszahl von Neuwagen im Inland ist nur einer von vielen Faktoren, die für die Bedeutung des Autolandes Österreich ausschlaggebend sind. Durch die Nachfrage auf den Wachstumsmärkten und den Export an Know-how, Komponenten und kompletten Fahrzeugen wird der Stellenwert der Automobilwirtschaft sowohl als Wirtschaftszweig als auch bei den für den Staatshaushalt erwirtschafteten Steuern weiterhin wachsen.

 

Dr. Felix Clary, Vorsitzender des Verbandes der Automobilimporteure

Bild: IV  

„Der Rückgang an Neuzulassungen entspricht einem natürlichen Zyklus, der nach zwei absoluten Rekordjahren absehbar war. Dennoch bewegen wir uns in Österreich im Vergleichszeitraum der letzten Jahre auf einem sehr hohen Niveau, der Rückgang in den ersten sechs Monaten ist insbesondere darauf zurückzuführen, dass die Nachfrage im Vorjahreszeitraum sehr hoch war“, erklärt Dr. Felix Clary, Vorsitzender des Verbandes der Automobilimporteure. „Wir gehen davon aus, dass die Abstände im zweiten Halbjahr deutlich kleiner sein werden und rechnen weiterhin mit einem Gesamtmarkt von 315.000 bis 320.000 Neuzulassungen für das Jahr 2013, was in einem mehrjährigen Vergleich einen guten Wert darstellen würde. Durch die Zuwächse auf dem Gebrauchtwagenmarkt wächst der Automobilbestand in Österreich trotzdem weiter und hat derzeit einen historischen Höchststand erreicht. Der zuletzt strapazierte Begriff ‚Peak Automobil‘ im Sinne eines Abschwungs, weil der Höhepunkt überschritten wurde, ist also grundsätzlich falsch."