24.02.2014
NoVA "neu"

Was Corvette und Lada gemeinsam haben

Normalerweise würde man nicht an Gemeinsamkeiten denken, wenn man sich die Marken Lada und Corvette vergegenwärtigt. Die NoVA-Änderung, die ab 1. März in Kraft tritt, führt aber teils zu skurrilen Ergebnissen, wie der Branchenanalyst Eurotax aufzeigt.

Ausgerechnet diese beiden Marken profitieren beim rechnerischen Bruttoneupreis im Durchschnitt am stärksten von der NoVA-Änderung. Die Berechnung basiert auf den Vorjahres-Neuzulassungen und zeigt wie kontrovers die neue Regelung betrachtet werden kann. Allerdings haben weder Lada noch Corvette signifikante Zulassungszahlen.

Die Top-10-Marken der Zulassungsstatistik machen zusammen fast 70% des Neuwagenmarktes aus. Auch nach der aktualisierten Regelung ergibt sich also eine massive und breite Mehrbelastung für die Autokäufer. Diese liegt auf Basis Vorjahreszulassungen bei rund 82,3 Mio Euro oder rund Euro 260,- pro Fahrzeug.

Es gibt nur fünf Marken, die im Durchschnitt nicht mit einer Mehrbelastung konfrontiert sind. Das sind die bereits erwähnten Lada und Corvette sowie Dacia, Lancia und Peugeot. Das Beispiel Peugeot zeigt aber, dass die Streuung innerhalb der Marken sehr stark ausfallen kann. Insgesamt ergibt sich für Peugeot zwar ein rechnerischer Bruttoneupreisrückgang von 0,1 %, trotzdem wird fast die Hälfte der Fahrzeugtypen teurer.

www.eurotax.at