09.01.2014
Johnson Controls

Wissenswertes zur Autobatterie

Wer nicht regelmäßig seine Autobatterie prüft und die Wartung und Pflege des Stromspeichers vergisst, wird sich früher oder später über ein streikendes Auto ärgern. Gerade im Winter treten Startprobleme vermehrt auf, weil Feuchtigkeit und Kälte den Batterien zusetzen.

Aber warum eigentlich und worauf sollte ich als Autofahrer besonders achten? Dr. Eberhard Meissner vom Batteriespezialisten Johnson Controls beantwortet vier häufig gestellte Fragen, damit Sie und Ihr Auto gut durch den Winter kommen.

Wertvolle Tipps von Dr. Eberhard Meissner
Bild: Johnson Controls  

Warum steigt im Winter das Risiko von Startproblemen?

Durch die niedrigen Temperaturen wird die Batterie im Winter langsamer geladen und stellt weniger Leistung bereit. Hinzu kommt ein steigender Strombedarf für den Motorstart, der vor allem bei Dieselmotoren im Winter deutlich höher ist. Gerade in der kalten Jahreszeit verbrauchen aber beheizbare Heckscheibe, Sitzheizung, Gebläse und Co. einen großen Teil des vom Generator erzeugten Stroms, sodass besonders bei Stop-and-go-Fahrten weniger Ladeleistung für die Batterie bleibt.

Wie kann ich selbst meine Autobatterie pflegen und warten?

In wartungsfreien Batterien, wie zum Beispiel den VARTA Batterien, muss kein Wasser nachgefüllt werden. Mit ein paar kleinen Handgriffen können Sie dennoch die Lebensdauer Ihrer Autobatterie erhöhen.

  • Batteriepole und das Kunststoffgehäuse mit einem antistatischen Tuch säubern. Dadurch vermeiden Sie, dass Feuchtigkeit und Schmutz zwischen den Polen die Batterie langsam entladen.

  • Überprüfen Sie den festen Sitz der Polklemmen und ziehen Sie gegebenenfalls die Muttern nach.

Falls ich trotzdem einmal liegenbleibe: Wie funktioniert Starthilfe richtig?

Drei Dinge sind bei der Starthilfe besonders wichtig:

  • Die Batterien von Spender- und Pannenfahrzeug müssen über die gleiche Nennspannung verfügen – die beträgt in der Regel 12 Volt. Bitte überprüfen Sie dazu die Angaben auf der Batterie. Vorsicht, wenn Lastwagen oder Oldtimer Starthilfe geben wollen oder benötigen: Sie können über ein 24-Volt- oder ein 6-Volt-Bordnetz verfügen und dürfen nur Batterien derselben Nennspannung Starthilfe geben bzw. von Batterien derselben Nennspannung Starthilfe empfangen.
  • Die Starthilfekabel müssen in der richtigen Reihenfolge angeschlossen werden.
  • Der Motor des Spenderfahrzeugs muss laufen, bevor am Pannenfahrzeug der Zündschlüssel gedreht wird, um eine Entladung der Spenderbatterie zu vermeiden.

 

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