28.06.2017
BP Energieberichte 2017

Erdöl wird noch länger Top-Primärenergie bleiben

Am Vorabend der offiziellen Präsentation der "BP Energieberichte 2017" luden die Österreich-Britische Gesellschaft und BP in eine Wiener Eventlocation, wo Paul Appleby, Head of Energy Economics bei BP, die Prognosen des Energieriesens für die nächsten Jahre darlegte.

Zum Auftakt bemerkte Gerlinde Hofer, Head of Country BP Österreich, dass BP die Transformation in der Energiewirtschaft annehme und alternativen Energiequellen aufgeschlossen gegenüber stehe. Dazu brauche es aber entsprechende Daten und eben diese stellt BP in seinem "Energy Outlook", der jährlich aktualisiert wird, zur Verfügung.

Gerlinde Hofer, Head of Country BP Austria, flankiert von Paul Appleby (l.), BP Head of Energy Economics, und Dr. Kurt Tiroch, Präsident der Österreichisch-Britischen Gesellschaft

Bild: ags  

 

BP hat aktuell den Zeitraum bis 2035 im Fokus und hält beispielsweise fest, dass sich der Anstieg des Primärenergiebedarfs in diesem Zeitraum verlangsamen wird. Was den Energieverbrauch anbelangt, so wird dieser für die Länder der OECD auf konstantem Niveau bleiben, während der Energiehunger in China und Indien weiter zunehmen wird. Erdöl wird gegenüber den anderen Primärenergieträgern wie Kohle, Gas, Erneuerbaren, Wasserkraft und Nuklearenergie weiterhin bis 2035 den Spitzenplatz einnehmen und bis dahin wird auch der Verbrauch – wenn auch langsam – ansteigen.

Welchen Einfluss die Entwicklung im Fahrzeugbereich auf die Ölwirtschaft und den Treibstoffbedarf haben wird, lässt sich nicht eindeutig festhalten. BP führt hier zwei Szenarien an, jene der digitalen und jene der elektrischen Revolution. In beide fließt auch eine Veränderung des Mobilitätsverhaltens ein, nämlich der Stellenwert und die Durchsetzungskraft von rein batteriebetriebenen Fahrzeugen, aber auch autonomes Fahren, Carsharing, Poolfahrzeug-Lösungen etc.

www.bp.com/at