16.02.2010
Michelin

Umsätze gesunken, aber dennoch zufrieden

Beim Reifenhersteller Michelin verzeichnete man 2009 zwar einen Rückgang der Umsätze, man ist aber aufgrund der niedrigsten Verschuldungsrate der Unternehmensgeschichte zufrieden.

Das Unternehmen erzielte im Vorjahr einen Umsatz von 14,807 Mrd. Euro. Das sind 9,8 % weniger als 2008. Die geringeren Umsätze führt man bei Michelin hauptsächlich auf den rückläufigen Reifengesamtmarkt zurück. Der Absatz ging um 14,8 % zurück.

Dennoch spricht man bei dem Reifenhersteller von einem ansprechenden Finanzergebnis. Mit 55 % erreichte der Verschuldungsgrad des Konzerns 2009 den niedrigsten Stand der Unternehmensgeschichte.

Bild: Michelin

 

Absatzzahlen im Detail
Im Erstausrüstungsgeschäft für Pkw- und leichte Nfz-Reifen sank der Absatz weltweit um 11,9 %, in Europa um 19,9 %. Das Ersatzgeschäft bei Reifen für Pkw und leichte Nutzfahrzeuge ging weltweit um 3,2 % zurück, in Europa um 5,2 %.
Das Erstausrüstungsgeschäft für Lkw-Reifen verzeichnete 2009 ein Minus von 39, 2 %. Bei Lkw-Ersatzreifen sank der Absatz um 9,6 %.

"Die erwartete schwache Konjunktur in der ersten Jahreshälfte und weltweit steigende Rohstoffpreise erfordern auch 2010 große Umsicht", gibt Michel Rollier, geschäftsführender Gesellschafter der Unternehmensgruppe einen Ausblick auf 2010. "Wir werden – wie schon 2009 – unsere Wettbewerbsfähigkeit steigern, um weiterhin unsere Marktführerschaft behaupten zu können. Hierzu werden wir unsere Innovationskraft stärken, die Kosten im Auge behalten und die Investitionen auf die wichtigsten strategischen Ziele in Wachstumsmärkten konzentrieren."

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