18.11.2009
Hella

Werkstatt-Tipp für defekte Turbolader

Immer mehr Fahrzeuge sind heutzutage mit Turboladern ausgestattet. Wachsender Reparatur- und Servicebedarf sind die Folge. Experten von Behr Hella Service raten, bei einem mechanischen Schaden am Turbolader auch der Ladeluftkühler auszutauschen.

Der Ladeluftkühler kühlt die vom Turbolader verdichtete und bis zu 150 Grad Celsius heiße Luft herunter, bevor sie zum Verbrennungsraum des Motors gelangt. Die Kühlung erfolgt dabei über die Umgebungsluft (Fahrtwind) oder das Motor-Kühlmittel. Tritt nun ein mechanischer Schaden am Turbolader auf, ist davon nicht selten auch der Ladeluftkühler betroffen – etwa durch eindringende Metallspäne.

Durch mechanischer Schäden am Turbolader können Metallspäne in den Ladeluftkühler eindringen

Bild: Hella

 

Wenn diese sich lösen und vom Motor angesaugt werden, kann das einen folgenschweren Motorschaden verursachen. Eine einfache Spülung des Ladeluftkühlers birgt die Gefahr, dass nicht alle Späne entfernt werden können.
Denn das Spülen oder Reinigen des Ladeluftkühlers empfiehlt sich nach Ansicht der Experten von Behr Hella Service nur dann, wenn sich dort etwa Öl als Folge einer undichten Stelle am Verdichter gesammelt hat. Ladeluftkühler mit Turbulenzeinlagen lassen sich zum Beispiel konstruktionsbedingt gar nicht erst spülen oder reinigen. Um weitere Schäden zu vermeiden, sollte der Ladeluftkühler daher in solchen Fällen getauscht werden.

www.hella.at

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