16.01.2014
Vienna Autoshow

320.000 Pkw-Neuzulassungen im Vorjahr

Als Auftakt zur Vienna Autoshow in der Messe Wien wurden auch heuer wieder traditionell die Kfz-Neuzulassungszahlen für 2013 präsentiert. Im Vorjahr wurden 319.035 Pkw neu zum Verkehr zugelassen, ein Minus von 5,1 % gegenüber 2012.

Die Branche ist mit diesem Ergebnis nicht unzufrieden, kritisiert aber die geplanten Erhöhungen bei NoVA und Kfz-Steuer. Die Prognosen für 2014 sind durchaus optimistisch und der automotive Sektor rechnet wieder mit rund 320.000 Neuwagenzulassungen.

Diese Zahlen seien allerdings nur möglich, wenn es gelingt, die Auswirkungen der geplanten Steuererhöhung – das betrifft die NoVA genauso wie die Erhöhung der motorbezogenen Versicherungssteuer – für die die Kunden so niedrig wie möglich zu halten, heißt es aus der Branche.

(v.l.) Burkhard Ernst und Felix Clary kritisieren die in Aussicht gestellten Massensteuern
Bild: MFU  

Auch der Sprecher der Automobilimporteure Initiator des Forums, Dr. Felix Clary, zeigt sich nicht erfreut über die geplante Steuererhöhung: "Vor der Wahl traten die beiden Regierungsparteien mit der Aussage an, keine Steuern bzw. Massensteuern zu erhöhen. Jetzt ist genau das Gegenteil der Fall – die Autofahrer und –käufer werden mit Erhöhungen der NoVA und motorbezogenen Versicherungssteuer zur Kasse gebeten."

Kleiner Teilerfolg

Burkhard Ernst, Bundesgremialobmann des Fahrzeughandels und neben Dr. Clary ebenfalls Initator und Sprecher des Forum Mobilität.Freiheit.Umwelt, kann sich über einen Teilerfolg freuen: "Zumindest ist es uns gelungen, die von uns lange geforderte Vereinfachung der NoVA durchzubringen. Die Berechnung zu vereinfachen war schon sehr lange ein Ziel von uns. Eine simple Auto-raus-Politik müssen wir vehement bekämpfen."